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Umwelt und Tierwelt News
Junge Baumart f√ľr den Klimawandel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 01. September 2021 um 18:21 Uhr

Junge Baumart f√ľr den Klimawandel

Serie "Baumarten der Zukunft" Teil 6: Die Hybrid-Lärche

L√∂wenstein (pts/31.08.2021/13:00) Die Hybrid-L√§rche ist eine Baumart, welche im Zuge des Klimawandels stark an Bedeutung gewonnen hat. Die Kreuzung aus der Europ√§ischen L√§rche und der Japanischen L√§rche ergibt eine Baumart, deren waldbauliche Eigenschaften die der Mutterbaumarten in puncto Robustheit gegen√ľber Extremwetter-Ereignissen und Wuchskraft √ľberlegen ist.

Erster Anbau in Europa im 20. Jahrhundert

Die Hybrid-L√§rche ist eine noch junge Baumart und wurde erstmals vor rund 100 Jahren in Schottland beobachtet. Heute wird die Hybrid-L√§rche in Mischw√§ldern teilweise als Ersatz f√ľr die Europ√§ische L√§rche aufgeforstet. Die Europ√§ische L√§rche kann den klimatischen Ver√§nderungen vielerorts nicht mehr standhalten.

Dabei eignet sich die Hybrid-L√§rche gut f√ľr Aufforstungs-Projekte, da sie als Pionierbaumart viel Sonneneinstrahlung ben√∂tigt, um ihre Frohw√ľchsigkeit unter Beweis zu stellen. Kalkhaltige, trockene sowie n√§hrstoffarme B√∂den spielen f√ľr die Hybrid-L√§rche keine entscheidende Rolle, da sie als anpassungsf√§hig und resilient gilt.

Falkenstein Forst sieht in der Nadelbaumart eine gute M√∂glichkeit, erfolgreiche Aufforstungs-Projekte auf seinen Waldfl√§chen zu begr√ľnden. "Auf einer freien Fl√§che von 1-2 Hektar kann sich diese Lichtbaumart gut entwickeln. Ein derart schnelles Wachstum w√§re nicht gegeben, wenn die Hybrid-L√§rche unter den Schirm anderer Baumarten gestellt wird", folgert Gesch√§ftsf√ľhrer Gerald Glasauer.

Geradliniger Stamm und festes Wurzelwerk

Die Hybrid-Lärche erreicht Höhen von 40 bis 50 Metern und einen Stammdurchmesser von 2 Metern. Auffällig dabei ist der gleichmäßig verlaufende, gerade Stamm, welcher eine gute Verarbeitung durch Maschinen ermöglicht. Generell ist das leicht rötlich gefärbte Holz der Lärche beliebt in der Bau- und Möbelindustrie, da es einen besonders hohen Härtegrad aufweist.

Eine weitere positive Eigenschaft der Hybrid-L√§rche stellt zudem ihr Wurzelwerk dar. Ihre Wurzeln pr√§gt die Hybrid-L√§rche in Form eines Herzwurzelsystems aus. Herzwurzler wie auch die Douglasie oder Roteiche sind anpassungsf√§hig und entwickeln ihr Wurzelsystem je nach den Gegebenheiten des Bodens. Sie bilden dabei eine Mischform aus Flach- und Pfahlwurzeln, wobei die kr√§ftigen Hauptwurzeln in die Tiefe wachsen und seitliche Verzweigungen ausbilden. Dies beg√ľnstigt eine hohe Sturmfestigkeit.

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Falkenstein Forstmanagement GmbH, mit Sitz in L√∂wenstein, betreibt professionelle Forstwirtschaft auf eigenen Waldfl√§chen in Deutschland. Als Unternehmen der Nachhaltigkeitsbranche investiert Falkenstein in den Umbau seiner Waldfl√§chen hin zu einem klimaresilienten Misch- und Dauerwald. Waldfl√§chen und Forstg√ľter werden deutschlandweit hinzuerworben.

(Ende)
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Abholzung: Amazonas-Regenwald trocknet aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 25. August 2021 um 19:20 Uhr

Abholzung: Amazonas-Regenwald trocknet aus

Forscher bef√ľrchten j√§hrlich bis zu 70 Prozent weniger Niederschlag - Aufforstung k√∂nnte helfen

Regenwald: weniger Niederschlag durch Abholzung (Foto: pixabay.com, pattyjansen)

Regenwald: weniger Niederschlag durch Abholzung (Foto: pixabay.com, pattyjansen)

Turin (pte/25.08.2021/10:30) In den Urwäldern des Amazonas könnte je nach dem Ausmaß der Abholzung jährlich bis 70 Prozent weniger Regen fallen. Zu dem Schluss kommen Mitarbeiter des Istituto di Scienze dell'Atmosfera http://www.isac.cnr.it und der Universität von Utrecht http://uu.nl in ihrer neuen Untersuchung zur Wechselwirkung zwischen Abholzung von Wäldern und Niederschlagsmengen.

Luftfeuchtigkeit verändert sich

"Auch kleinere Ver√§nderungen der Luftfeuchtigkeit k√∂nnen zu einem erheblichen R√ľckgang der Regenmenge f√ľhren", erkl√§rt Projektleiterin Mara Baudena. Untersucht wurden Datenarchive zur st√ľndlichen Entwicklung von Niederschlagsmenge und Feuchtigkeit, die im Amazonas und den angrenzenden Gebieten im Verlauf von zehn Jahren zusammengestellt worden waren. Sie wurden mit den an der Universit√§t von Utrecht ermittelten Daten und Modellen zur Evapotranspiration von B√§umen und den im Amazonas herrschenden Windverh√§ltnissen abgeglichen.

"Im Fall einer v√∂lligen Vernichtung der Regenw√§lder k√∂nnte die Regenmenge nach unserer Einsch√§tzung zwischen 55 und 70 Prozent zur√ľckgehen", best√§tigt niederl√§ndische Forscherkollege Arie Staal. Umgekehrt k√∂nnten Aufforstungsma√ünahmen positive Auswirkungen auf die Feuchtigkeits- und Wasserbilanz haben. Auch wenn in ihrer Aussagekraft zuverl√§ssig, so seien die Erkenntnisse allerdings noch mit L√ľcken behaftet. Eine weitere Untersuchung unter Anwendung anderer Methoden sei daher notwendig. Einzelheiten der multidisziplin√§ren Erhebung wurden in "Global Change Biology" ver√∂ffentlicht.

(Ende)
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Alternative in der Forstwirtschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 12. August 2021 um 09:54 Uhr

Alternative in der Forstwirtschaft

Serie "Baumarten der Zukunft" - Teil 4: Douglasie - eine der wichtigsten fremdländischen Baumarten

L√∂wenstein (pts/12.08.2021/11:00) In der heutigen Forstwirtschaft f√ľhrt kaum ein Weg mehr an der urspr√ľnglich aus Nordamerika stammenden Douglasie vorbei. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Douglastanne in Deutschland gepflanzt und macht dort bereits einen Anteil von rund 2 % an der gesamten mit Wald bestockten Fl√§che aus.

Herausragende Baumart und duftende Nadeln

In ihrer amerikanischen Heimat erreicht die Douglasie Maximalhöhen von bis zu 100 Metern, hierzulande sind es um die 60. Dabei kann sie 700 Jahre alt werden.

Von der Fichte lässt sich die Douglasie durch ihre raue und genarbte Rinde unterscheiden. Zudem geben die weichen Nadeln bei Zerreibung einen zitrusartigen Wohlgeruch von sich.

Die Douglasie ist eine Baumart, welche auch unter einer geringen N√§hrstoffversorgung frohw√ľchsig gedeiht. Bevorzugt w√§chst die Konifere auf sandigen und lehmhaltigen Bodenstrukturen. Mit ihrem Herzwurzel-System ist die Douglasie sicher im Boden verankert, da diese Wurzeln Eigenschaften von Pfahl- und Flachwurzlern vereinen. F√ľr die Douglasie hat dies den Vorteil, dass sie Extremwetterer-Ereignisse √§hnlich robust vertr√§gt wie die Kiefer.

Eigenschaften sprechen f√ľr weiteren Ausbau

Die Douglasie beeindruckt neben ihrer Erscheinung auch durch ihr schnelles Holzwachstum und damit einer hohen CO2-Bindung.

Das Holz der Douglasie gilt als hochwertig und findet Verwendung im Außen- und Innenbau.

Auf dem Holzmarkt k√∂nnen derzeit je nach Region Preise von 100 Euro je Festmeter f√ľr das Rundholz erl√∂st werden.

Auf den Waldfl√§chen in der Spreewald-Region sieht Falkenstein Forst mit dieser Konifere eine weitere M√∂glichkeit, die Wei√ükiefer als bisherige Hauptbaumart zu diversifizieren. Allerdings bedarf diese Baumart einem verst√§rkten Wildschutz, da die Terminaltriebe und die Rinde der Douglasie Leckerbissen f√ľr das Schalenwild, wie Reh-, Dam- und Rotwild sind.

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40 Prozent der Lebensmittel landen im M√ľll PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 21. Juli 2021 um 00:00 Uhr

 


40 Prozent der Lebensmittel landen im M√ľll

Neuer WWF-Report schätzt Menge eigentlich genießbarer Nahrungsmittel auf 1,2 Mrd. Tonnen

Einkauf: Viele Lebensmittel werden nie gegessen (Foto: pixabay.com/Alexas_Fotos)

Einkauf: Viele Lebensmittel werden nie gegessen (Foto: pixabay.com/Alexas_Fotos)

Wien (pte/21.07.2021/06:10) Statt der bisher gesch√§tzten 33 Prozent, werden laut neuem WWF-Report http://wwf.at 40 Prozent der produzierten Nahrungsmittel nie gegessen. Grund f√ľr den Anstieg sind neue Zahlen aus der Landwirtschaft, wie die Umweltschutzorganisation heute, Mittwoch, mitteilt. Demnach gehen allein vor, bei und nach der Ernte j√§hrlich gesch√§tzte 1,2 Mrd. Tonnen genie√übarer Nahrungsmittel verloren, hei√üt es.

"Sinnlose Verschwendung"

Zus√§tzlich zu den rund 931 Mio. Tonnen entlang der Lieferkette und rund 400 Mio. Tonnen im Bereich des Konsums sind es insgesamt 2,5 Mrd. Tonnen an Lebensmittelabf√§llen, die eigentlich zum Verzehr gedacht w√§ren. Beladen auf Lkws w√§re das eine Kolonne, die zwei Mal zum Mond und zur√ľck reicht, rechnet der WWF vor.

"Diese enormen Verluste zeigen die besondere Bedeutung des bisher - auch in √Ėsterreich - vernachl√§ssigten Landwirtschaftssektors. Wir m√ľssen alle Bereiche vom Feld bis zum Teller einbinden. Nur so k√∂nnen wir die sinnlose Verschwendung wertvoller Ressourcen stoppen und das Klima besser sch√ľtzen", sagt Olivia Herzog, Expertin f√ľr Lebensmittelverschwendung beim WWF √Ėsterreich. Rund viereinhalb Mio. Quadratkilometer, also die gesamte EU-Fl√§che, w√ľrden weltweit unn√∂tig beansprucht, w√§hrend der Druck auf das Klima und die Natur steigt.

Obst, Gem√ľse und R√ľben

Laut dem aktuellen WWF-Report ist die Lebensmittelverschwendung f√ľr rund zehn Prozent des globalen Treibhausgasaussto√ües verantwortlich - knapp zweimal so viel wie der j√§hrliche Aussto√ü des Autoverkehrs in der EU und den USA zusammen, wie es hei√üt. Obst und Gem√ľse, R√ľben, Knollengew√§chse und √Ėlsaaten sowie Getreide und H√ľlsenfr√ľchte w√ľrden am h√§ufigsten im M√ľll landen.

Werden aber tierische Produkte, wie Fleisch oder Milch weggeworfen, setzt das dem Klima besonders zu - 40 Prozent der Klimagase durch die weltweiten Verluste in der Landwirtschaft sind auf Produkte tierischen Ursprungs zur√ľckzuf√ľhren, so der WWF. "Gerade bei ressourcenintensiven Produkten wie Fleisch ist es wichtig, dass diese nicht im M√ľll landen. Ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln kann einen wichtigen Beitrag zu Klima- und Artenschutz leisten", so Herzog. Nicht prim√§r der einzelne Landwirt als vielmehr die Politik sei gefordert.

(Ende)
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. August 2021 um 17:02 Uhr
 
Klimawandel: Seen heizen sich immer mehr auf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 21. Januar 2021 um 23:56 Uhr

Klimawandel: Seen heizen sich immer mehr auf

Forscher haben 702 stehende Gewässer analysiert und warnen vor permanentem Hitzezustand

Chiemsee: permanenter Hitzezustand bef√ľrchtet (Foto: ufz.de, Tom Shatwell)

Chiemsee: permanenter Hitzezustand bef√ľrchtet (Foto: ufz.de, Tom Shatwell)

Leipzig (pte/21.01.2021/06:00) Perioden mit au√üergew√∂hnlich warmem Oberfl√§chenwasser in stehenden Gew√§ssern, sogenannte "Seen-Hitzewellen", werden bis zum Ende des 21. Jahrhunderts an Intensit√§t und Dauer zunehmen. Zu dem Schluss kommen Forscher unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums f√ľr Umweltforschung (UFZ) http://ufz.de . Dies bedrohe die Artenvielfalt und bringe die √Ėkosysteme dieser Gew√§sser an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. 702 Seen weltweit wurden analysiert, darunter der Chiemsee und der M√ľritzsee in Deutschland. Details wurden in "Nature" publiziert.

Drei Szenarien durchgespielt

Die Wissenschaftler haben Szenarien k√ľnftiger Treibhausgasemissionen, die sogenannten "Repr√§sentativen Konzentrationspfade" (RCPs) modelliert. Diese beschreiben, ob der Aussto√ü von CO2 bis zum Jahr 2100 gestoppt wird (RCP 2.6), weiter steigt (RCP 6.0) oder sich ungebremst fortsetzt (RCP 8.5).

F√ľr das RCP-8.5-Szenario zeigen die Modelle, dass sich die durchschnittliche Intensit√§t der Seen-Hitzewellen bis zum Jahr 2100 um 1,7 Grad von derzeit 3,7 Grad Celsius auf 5,4 Grad Celsius erh√∂hen wird. Zudem wird ihre durchschnittliche Dauer von derzeit etwa einer Woche auf mehr als drei Monate ansteigen. Beim RCP-2.6-Szenario klettert die durchschnittliche Intensit√§t einer Hitzewelle nur um 0,3 Grad auf rund vier Grad Celsius bei einer durchschnittlichen Dauer von einem Monat.

Seen-Hitzewellen dauern lange

Außerdem zeigte sich, dass die Tiefe der Seen, die in der Studie zwischen zwei und 60 Metern variierte, entscheidenden Einfluss darauf hat, wie stark die Hitzewellen ausfallen: In tieferen Seen halten sie länger an, sind aber weniger intensiv. Zum Beispiel dauern Hitzewellen in einem 30 Meter tiefen See ungefähr doppelt so lang und sind um rund zwei Grad Celsius weniger intensiv wie in einem See, der nur drei Meter tief ist.

Die Prognose der Experten: In den kommenden Jahrzehnten werden sich Seen-Hitzewellen √ľber mehrere Jahreszeiten erstrecken. "Au√üergew√∂hnliche Seen-Hitzewellen werden in Zukunft in vielen F√§llen zur Normalit√§t", sagt UFZ-Forscher und Mitautor der Studie Tom Shatwell. Bis zu 40 Prozent der untersuchten Seen k√∂nnten beim RCP-8.5-Szenario einen permanenten Hitzezustand erreichen, der sich √ľber das ganze Jahr erstreckt und sich deutlich auf die physikalische Struktur und die chemischen Eigenschaften auswirkt.

"Konkret hei√üt das zum Beispiel, dass sich die Durchmischungsverh√§ltnisse in den Seen ver√§ndern k√∂nnen und damit die Verf√ľgbarkeit von Sauerstoff im Wasser negativ beeinflussen. Auch die Gefahr der durch Cyanobakterien hervorgerufenen giftigen Blaualgenteppiche w√ľrde steigen. Und schlie√ülich ist auch die biologische Vielfalt bedroht, weil manche in und an Seen lebenden Arten nicht sehr hitzetolerant sind", sagt Shatwell.

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Einschleppung gebietsfremder Arten geht weiter PDF Drucken E-Mail
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Samstag, den 03. Oktober 2020 um 15:42 Uhr


Einschleppung gebietsfremder Arten geht weiter

Wissenschaftler erwarten gegen√ľber dem Jahr 2005 eine weltweite Zunahme um 36 Prozent

Asiatische M√ľcke Aedes koreicus: diese lebt nun in Belgien (Foto: Dorian D√∂rge)

Asiatische M√ľcke Aedes koreicus: diese lebt nun in Belgien (Foto: Dorian D√∂rge)

Frankfurt am Main (pte/01.10.2020/11:30) Bis Mitte des Jahrhunderts steigt die Zahl gebietsfremder Arten gegen√ľber dem Jahr 2005 weltweit um 36 Prozent. Das Gros dieser "Aliens" sind Insekten, wie ein internationales Team unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftler Hanno Seebens http://senckenberg.de in "Global Change Biology" berichtet. F√ľr Europa erwarten die Forscher eine relative Zunahme von 64 Prozent, was rund 2.500 neuen gebietsfremden Arten entspricht.

Große regionale Unterschiede

Weltweit gibt es laut dem neuen Computermodell der Wissenschaftler gro√üe regionale Unterschiede. So werden die st√§rksten Anstiege voraussichtlich in Europa zu finden sein. Neben Europa mit rund 2.500 neuen, gebietsfremden Arten sind weitere Hotspots demnach die gem√§√üigten Breiten Asiens, Nordamerika und S√ľdamerika. Den geringsten relativen Zuwachs gebietsfremder Arten erwarten die Experten demgegen√ľber in Australien.

"Dabei handelt es sich zum gr√∂√üten Teil um weniger auff√§llige Neuank√∂mmlinge wie Insekten, Weichtiere und Krebstiere. Im Gegensatz dazu wird es kaum neue, gebietsfremde S√§ugetierarten wie beispielsweise den bereits eingewanderten Waschb√§r geben", so Seebens. Und Co-Autor Franz Essl von der Universit√§t Wien http://univie.ac.at erg√§nzt: "Schaut man sich an, welche Pflanzen- und Tiergruppen weltweit demn√§chst neue Lebensr√§ume erobern, sind das vor allem Insekten und andere Gliederf√ľ√üer wie Spinnen oder Krebstiere."

Asien: Anstieg um 117 Prozent

Die Zahl der neuen, gebietsfremden Arten dieser ausgew√§hlten Tiergruppen wird den experten nach bis zur Mitte des Jahrhunderts in jeder Region der Erde deutlich zunehmen - in den gem√§√üigten Breiten von Asien sogar um 117 Prozent. Die Invasion bei einzelnen Tiergruppen steigt. Weltweit werden bis 2050 - im Vergleich zum Zeitraum 1960 bis 2005 - vor allem Gliederf√ľ√üer- und Vogel-Arten schneller als bisher in neuen Gebieten eintreffen. S√§ugetiere und Fische demgegen√ľber werden weltweit langsamer als bisher neue Lebensr√§ume erobern. Anders sieht es in Europa aus: Hier wird die Rate des Auftauchens neuer, gebietsfremder Arten f√ľr alle Pflanzen und Tiere mit Ausnahme der S√§ugetiere ansteigen.

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