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E-Rauchen: Aromen f√ľr wei√üe Blutk√∂rperchen giftig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 01. Februar 2018 um 12:15 Uhr

E-Rauchen: Aromen f√ľr wei√üe Blutk√∂rperchen giftig

Wissenschaftler warnen vor Zimt, Vanille sowie buttrigen Geschmäcken

E-Zigaretten: Zweifel an Vorteilen f√ľr Gesundheit (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)

E-Zigaretten: Zweifel an Vorteilen f√ľr Gesundheit (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)

Rochester (pte/01.02.2018/06:00) Der Kontakt mit Chemikalien und Liquids, die E-Zigaretten ihr Aroma verleihen, kann bei Monozyten, einer Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, zu Entz√ľndungen f√ľhren. Zudem sind viele Aromastoffe giftig, wie Zimt, Vanille und buttrige Geschm√§cke. Zu dem Fazit kommen Forscher des University of Rochester Medical Centre http://urmc.rochester.edu . Laut den in "Frontiers in Physiology" ver√∂ffentlichten Ergebnissen hat das Mischen von Aromen eine deutlich schlimmere Wirkung.

500 Marken in den USA

Der Konsum von E-Zigaretten ist in den vergangenen Jahren mit dem Abnehmen des Rauchens von normalen Zigaretten stark angestiegen. Allein in den USA gibt es √ľber 500 Marken mit fast 8.000 verschiedenen Geschmacksrichtungen. E-Zigaretten werden h√§ufig als ges√ľndere Alternative zu Zigaretten angesehen und beworben. Die Folgen des Inhalierens dieser Chemikalien auf die Gesundheit sind jedoch noch nicht gut erforscht.

Fr√ľhere Studien haben gezeigt, dass die bei E-Zigaretten eingesetzten Aromen bei Lungenzellen oft zu entz√ľndlichen Reaktionen und oxidativem Stress f√ľhren. Nutzer wiesen zus√§tzlich bei Markern des oxidativen Stresses im Blut h√∂here Werte auf. Die Studie hat die Auswirkungen der f√ľr das Aroma eingesetzten Chemikalien und von E-Liquids ohne Nikotin auf die Immunzellen untersucht. Der Kontakt damit f√ľhrte zur h√∂heren Produktion von zwei bekannten Biomarkern f√ľr Entz√ľndungen und Gewebesch√§den durch oxidativen Stress. Manche Aromen erwiesen sich dabei als giftiger als andere. F√ľr die Studie wurden Monozyten den Chemikalien direkt ausgesetzt.

Mischen am giftigsten

Laut Forschungsleiter Thivanka Muthumalage d√ľrften die getesteten Chemikalien bei der Einnahme sicher sein. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass das f√ľr das Inhalieren nicht gelte. "Zimt, Vanille und buttrige Geschm√§cker geh√∂ren zu den giftigsten. Das Mischen von Aromen ist jedoch f√ľr die wei√üen Blutk√∂rperchen am giftigsten." Die Forscher fordern eine Regulierung der E-Liquids. Zus√§tzlich sollten Angaben zu den Inhaltsstoffen verpflichtend werden. Langzeitstudien zur Untersuchung der sch√§dlichen Auswirkungen von E-Zigaretten seien n√∂tig.

(Ende)
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Nominiert aus 42 Einreichungen! Erster Elektro-Rollstuhl, der Treppen steigen kann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 27. Januar 2018 um 12:26 Uhr

Nominiert aus 42 Einreichungen! Erster Elektro-Rollstuhl, der Treppen steigen kann

e-Rollstuhl "B-Free Ranger" von Help-24 GmbH ist nominiert f√ľr Start-up-Challenge 2018 in Hannover

Da kann man stolz sein. Mit dem innovativen ersten Elektro-Rollstuhl, der Treppen steigen kann, "B-Free Ranger", ist die Help-24 GmbH nominiert f√ľr die Start-up-Challenge 2018 auf der Fachmesse ALTENPFLEGE Hannover. Gesch√§ftsf√ľhrer Christian Wegscheider und Pressesprecherin Bettina Haberl freuen sich sichtlich √ľber die Nominierungsurkunde.

Nominiert mit Treppensteiger-Rollstuhl

[ Fotos ]

Wien/Hannover (pts/25.01.2018/08:35) "Sie sind mit Ihrer Innovation nominiert!" Das war der erste Satz im Schreiben des Instituts f√ľr Universal Design, das die Start-Up-Challenge 2018 auf der Fachmesse Altenpflege 2018 in Hannover ausgeschrieben hat. "Und wir freuen uns, das unser Treppensteigender Elektro-Rollstuhl 'B-Free Ranger' die Juroren √ľberzeugt hat", so Christian Wegscheider, Gesch√§ftsf√ľhrer von Help-24 GmbH aus Wien. http://www.help-24.at

Die Konkurrenz war gro√ü und die Jury nominierte aus 42 hochklassigen Innovationen aus Spanien, D√§nemark, Deutschland, Schweiz und √Ėsterreich die besten Ideen und Produkte f√ľr die Pr√§sentation im Rahmen der Sonderschau aveneo anl√§sslich der ALTENPFLEGE 2018 Hannover, die von 6. bis 8. M√§rz 2018 stattfinden wird. "Jeder Besucher kann sich auf der Messe sofort davon √ľberzeugen, wie man mit dem Rollstuhl bequem und sicher Treppen steigen und Hindernisse wie Bordsteinkanten √ľberwinden kann. Eine enorme Verbesserung der Lebensqualit√§t von gehandicapten Personen", wie Christian Wegscheider betont. Infos zum Elektro-Rollstuhl "B-Free Ranger", der gerade auf der Messe auch seine Deutschland-Pr√§miere erleben wird, unter: http://www.medizinprodukt.at/produkte/b-free-ranger-elektro-rollstuhl

Treppensteigen wird in Zeiten von "Barrierefrei" - endlich auch praktisch möglich!

Die Gesetze zur Barrierefreiheit gibt es ja schon lange. Aber da Papier geduldig ist, ist es bis heute noch nicht einmal gelungen, s√§mtliche Amtsgeb√§ude tats√§chlich barrierefrei zu gestalten. F√ľr gehbehinderte Menschen ist es daher immer noch ein t√§gliches Abenteuer, simple Amtsgesch√§fte oder Beh√∂rdeng√§nge zu erledigen. Mit dem B-Free Ranger wird das ganz einfach machbar. Er erm√∂glicht Dinge, die bisher f√ľr Rollstuhlfahrer und gehbeintr√§chtige Senioren g√§nzlich undenkbar waren.

B-Free Ranger - ein Rollstuhl, der vieles kann!

1. Treppensteigen: Mit dem "Stair Mode" bew√§ltigen Rollstuhlfahrer kinderleicht Treppen bis 35¬į Steigung. Wenn man eine Treppe rauf oder runter f√§hrt, erkennt der B-Free Ranger die Neigung und stellt den Sitz automatisch waagrecht. Das erh√∂ht die Sicherheit!

2. Über jede Bordsteinkante fahren: Den "Step Mode" verwenden Sie beim einfachen und bequemen Überfahren von Gehsteigkanten und anderen Hindernissen auf der Straße oder in Gebäuden.

3. Auch im Gelände unterwegs: Den "SUV Mode" wählen, wenn man in Wald und Wiese unterwegs sein möchte.

4. Ebene Fl√§chen: Mit dem "Surf Mode" f√§hrt man wie auf Wolken √ľber ebene Untergr√ľnde.

"Wir sind gespannt auf die Reaktionen gerade von Rollstuhlbenutzern auf der Messe in Hannover und hoffen nat√ľrlich auch auf eine Auszeichnung bei der Start-Up-Challenge 2018. Vor allem, da unser Elektro Rollstuhl B-Free Ranger ja nicht im Konzeptstadium steckt, sondern auch sofort im Sanit√§tshandel bestellbar ist", so Pressesprecherin Bettina Haberl.

(anm. Kostenpunkt ca. 30.000‚ā¨)

Die Start-Up-Challenge 2018 ist eine Initiative des Fachverlages Vincentz Network http://www.vincentz.net unter Support von HEWI: http://www.hewi.com

Anfragen unter:
B-Free Europa
Bettina Haberl
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ESET NewsFlash: Neue Einblicke in FinFisher-√úberwachungskampagne PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 27. Januar 2018 um 12:24 Uhr

ESET NewsFlash: Neue Einblicke in FinFisher-√úberwachungskampagne

ESET-Forschern gelingt erste Analyse der Spyware seit 2010

Jena (pts/26.01.2018/12:30) Forschern des europ√§ischen Security-Hersteller ESET ist eine detaillierte Analyse der ber√ľchtigten Spyware FinFisher gelungen. Es ist die erste derartige Untersuchung von FinFisher seit 2010. Seitdem haben die Entwickler der Spyware enorme Anstrengungen unternommen, um solche Analysen zu verhindern und die Funktionsweise von FinFisher zu kaschieren. Die ESET-Forscher mussten daher zun√§chst diverse Sicherheits- und Verschleierungsbarrieren durchbrechen.

Ihre Methodik und den aktuellen Stand der Ergebnisse hat ESET im Whitepaper "ESET's Guide to Deobfuscating and Devirtualizing FinFisher" veröffentlicht: https://www.welivesecurity.com/wp-content/uploads/2018/01/WP-FinFisher.pdf

"Das Unternehmen hinter FinFisher hat ein Gesch√§ft im Wert von mehreren Millionen Dollar um die Spyware herum aufgebaut. Daher √ľberrascht es nicht, dass die Entwickler gro√üe Anstrengungen unternehmen, um die Software so gut es geht zu verschleiern und vor Analysen zu sch√ľtzen - mehr als es Cyberkriminelle normalerweise tun", erkl√§rt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. In Zukunft wird eine Untersuchung der Spyware vermutlich noch schwieriger werden: "Den Entwicklern stehen zahlreiche Ressourcen zur Verf√ľgung. Diese werden sie nutzen, um FinFisher mit noch besseren Abwehrmechanismen auszustatten", so Uhlemann.

Bereits im September 2017 berichtete ESET, dass FinFisher an Behörden und Regierungen auf der ganzen Welt verkauft wurde und mutmaßlich zahlreiche Internet Service Provider an der Verbreitung der Spyware beteiligt waren.

Weitere Details zu FinFisher finden Sie auch im ESET Blog WeLiveSecurity:
https://www.welivesecurity.com/deutsch/2018/01/25/finfisher-eset-analyse-ueberwachungskampagne

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Billig-Katalysator macht Brennstoffzellen attraktiv PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 27. Januar 2018 um 12:22 Uhr

Billig-Katalysator macht Brennstoffzellen attraktiv

Drastische Kostensenkung √ľber den Ersatz von Platin durch Kobalt

Fasern mit Nanopartikeln ermöglichen flexiblen Katalysator (Fotos: ucr.edu)

Fasern mit Nanopartikeln ermöglichen flexiblen Katalysator (Fotos: ucr.edu)

Riverside/Stanford (pte/26.01.2018/12:30) Einen neuen Katalysator, der die Kosten f√ľr die Herstellung von Brennstoffzellen drastisch senkt, haben David Kisailus, Professor f√ľr innovative Energien an der University of California http://ucr.edu , und sein Team entwickelt. Sie setzen als Basismaterial por√∂se Kohlenstofffasern ein, deren Durchmesser im Nanobereich liegt. Diese kombinieren sie mit einem Materialmix auf der Basis des relativ h√§ufig vorkommenden Elements Kobalt. Dessen Preis ist hundertmal geringer als der f√ľr Platin, ein h√§ufig genutztes Material f√ľr Brennstoffzellen-Katalysatoren.

Elektrolyt aus Kunststoff

Kisailus hat sich die Polymerelektrolyt- oder Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle (PEMFC) vorgenommen. Das ist eine sogenannte Niedrigtemperatur-Brennstoffzelle, die zwischen 60 und 120 Grad Celsius arbeitet. Ihr Charakteristikum ist ein Elektrolyt aus Kunststoff. Dieser trennt Wasserstoff von Luft beziehungsweise Sauerstoff, damit diese sich nicht explosionsartig wie bei der Knallgasexplosion miteinander verbinden, sondern langsam oxidieren und somit reduziert werden. Bei diesem Prozess fließt nutzbarer elektrischer Strom.

Der Kat zerlegt Wasserstoffatome in Protonen, elektrisch positiv geladene Atomkerne und negativ geladene Elektronen. Die Elektronen flie√üen als elektrischer Strom durch einen Verbraucher, etwa einen Motor, und kehren zur R√ľckseite der Membran zur√ľck. Bei dem Prozess entsteht nur Wasser. Wenn das System mit Sauerstoff gef√ľttert wird, der mit Strom produziert wird und bei dessen Erzeugung kein Kohlendioxid entsteht, bleibt die Umwelt v√∂llig unbelastet. Katalysatoren sind der Schl√ľssel zur Herstellung bezahlbarer Brennstoffzellen.

Metallische Nanopartikel

Das US-amerikanische Team stellt aus den angereicherten Kohlenstoffasern mithilfe des Elektrospinnverfahrens extrem d√ľnne, flexible Bl√§tter her. Wenn diese auf eine bestimmte Temperatur gebracht werden, bilden sich Nanopartikel aus Kobalt - die Forscher haben es auch schon mit Eisen und Nickel probiert. Kobalt war am effektivsten. Laut den Forschern, die von Kollegen der Stanford University http://stanford.edu unterst√ľtzt werden, arbeitet ihr Katalysator ebenso gut wie jener auf der Basis von Platin, wie ihn die Industrie einsetzt.

Brennstoffzellen gelten als Energielieferant der Zukunft f√ľr E-Autos. Sie sind allerdings noch bei weitem zu teuer. Ihr Vorteil gegen√ľber Batterien: Das Tanken von Wasserstoff beziehungsweise Erdgas dauert nicht l√§nger als das von Benzin oder Diesel. Wird Erdgas genutzt, entsteht zwar Kohlendioxid. Wegen des hohen Wirkungsgrades von Brennstoffzellen sind die Schadstoffemissionen aber deutlich geringer als bei der Verbrennung in Motoren.

(Ende)
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Microsoft-KI malt Bilder nach Beschreibung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 23. Januar 2018 um 12:17 Uhr

Microsoft-KI malt Bilder nach Beschreibung

Neues System liefert beispielsweise realistisch wirkende Vögel

Die Microsoft-KI erstellt anhand einer Beschreibung einen Vogel.

Aus Text wird ein Bild

[ Foto ]

Redmond (pte/19.01.2018/12:30) Microsoft-Forscher http://microsoft.com haben ein KI-System entwickelt, das anhand beschreibender Texte Bilder malt. Dabei zeige die K√ľnstliche Intelligenz (KI) auch eine "k√ľnstliche Vorstellungskraft", hei√üt es im Microsoft-Research-Blog. W√§hrend der Ansatz bei realistischen Beschreibungen beispielsweise von V√∂geln offenbar auch gut funktioniert, liefern absurde Texte wie von schwimmenden Doppeldecker-Bussen teils eher bizarre Bilder.

Vom Wort zum Bild

Das Microsoft-Team hat in der Vergangenheit mit dem CaptionBot http://captionbot.ai ein System entwickelt, das automatisch Schlagworte zu Fotos generiert, sowie ein Tool, das Fragen zu Bildern beantwortet. "Nun wollen wir den Text daf√ľr nutzen, um ein Bild zu generieren", sagt Projektmitarbeiterin Qiuyuan Huang. Dazu setzt das Team auf ein sogenanntes Generative Adversarial Network. Dabei erstellt ein maschinenlernendes System ein Bild anhand eines Textes, ehe ein zweites die Glaubw√ľrdigkeit der Darstellung beurteilt. Das erste System verfeinert sein Bild dann so lange, bis das zweite mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Damit das funktioniert, haben die Forscher das System zun√§chst mit Datensets trainiert, die Paare aus W√∂rtern und entsprechenden Bildern umfassen. Tats√§chlich hat die KI so gelernt, anhand der Beschreibung "Ein Vogel mit gelbem K√∂rper, schwarzen Fl√ľgeln und kurzem Schnabel" ein durchaus realistisches Bild zu erstellen. Wenn ein Text nicht vorgibt, wo sich der Vogel befindet, f√ľgt das System meist einen Ast hinzu. Es hat offenbar gelernt, dass V√∂gel meist auf √Ąsten sitzen. Dieses Erg√§nzen von Bildern um Details ist auch ein Grund, weshalb Microsoft dem System eine k√ľnstliche Vorstellungskraft zuschreibt.

Absurd ergibt bizarr

Während das System bei realistischen Beschreibungen auch realistische Bilder liefert, stößt es bei absurden Texten an seine Grenzen. Das Team hat das beispielsweise mit dem Satz "Ein roter Doppeldecker-Bus, der auf einem See schwimmt" getestet. Dazu lieferte die KI ein eher bizarres Konstrukt, das wie eine Kreuzung aus Boot und Bus wirkt. Die Forscher vermuten, dass das System intern damit zu kämpfen hatte, weil es weiß, dass Boote auf Seen schwimmen, der Text aber explizit einen Bus forderte.

Auch die auf den ersten Blick realistischen Bilder von V√∂geln sind noch nicht perfekt, so die Forscher. Bei n√§herer Betrachtung seien fast immer Fehler zu finden, die darauf hindeuten, dass ein Computer das Bild erstellt hat. Das umfasst beispielsweise V√∂gel, die eine falsche Schnabelfarbe haben und Bananenstauden mit seltsam mutierten Fr√ľchten. Dennoch k√∂nnte die Technologie langfristig interessant sein, um beispielsweise automatisiert Entwurfszeichnungen zu verfeinern oder das Erstellen von Animationsfilmen zu erleichtern.

Zum Forschungs-Paper "AttnGAN: Fine-Grained Text to Image Generation with Attentional Generative Adversarial Networks": http://arxiv.org/abs/1711.10485

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Schattenseiten von Bitcoin, Ether & Co.: Toppt 2018 das "Jahr der virtuellen Bankräuber"? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 23. Januar 2018 um 12:14 Uhr

Schattenseiten von Bitcoin, Ether & Co.: Toppt 2018 das "Jahr der virtuellen Bankräuber"?


Jena (pts/19.01.2018/13:15) Das Jahr 2017 war f√ľr Kryptow√§hrungen turbulent: Bitcoin, Ether und Co. erlebten einen Boom wie noch nie zuvor. Doch mit dem steigenden Wert und der Beliebtheit von virtuellen W√§hrungen wuchs auch die Gier von Cyberkriminellen: Sie nutzten zunehmend ausgefeilte Methoden und erbeuteten damit Kryptow√§hrungen im Wert von Millionen. Der europ√§ische Security-Hersteller ESET zeigt in einer Bestandsaufnahme, welche Taktikten die Hacker dazu nutzten, 2017 zum "Jahr der virtuellen Bankr√§uber" zu machen - und wirft einen Blick auf das, was in diesem Jahr auf Nutzer von Kryptow√§hrungen zukommen k√∂nnte.

Zahlreiche Angriffsstrategien

Seit 2011 konnten Cyberkriminelle fast eine Million Bitcoin erbeuten - sie w√§ren heute etwa vier Milliarden US-Dollar wert. Neben Online-Crypto-Wallets nahmen Angreifer 2017 auch regelm√§√üig Kryptow√§hrungshandelsb√∂rsen mit DDoS-Attacken ins Visier und attackierten Insider und Investoren. Daf√ľr griffen sie unter anderem auf Social Engineering wie Phishing und Fake-Apps zur√ľck. Ein bekanntes Beispiel hierf√ľr war die Android-Anwendung Poloniex, die gleich zweimal durch Login-Daten stehlende Fake-Apps im Google Play Store nachgeahmt wurde.

Eine weitere beliebte Taktik war das heimliche Sch√ľrfen von Kryptow√§hrung durch sch√§dliche Krypto-Mining-Software in den Webbrowsern ahnungsloser Nutzer. In einem Fall griffen Cyberkriminelle etwa auf den In-Browser Mining Service von Coinhive zur√ľck. Eigentlich soll dieser Service Webseiten-Betreibern eine andere Methode (als herk√∂mmliche Werbung) der Umsatzgenerierung er√∂ffnen. In der Praxis konnte das jedoch dazu missbraucht werden, ungenutzte Prozessorleistung der Webseitenbesucher f√ľr das Sch√ľrfen von Kryptow√§hrung einzusetzen.

Neben direkten Angriffen und Diebst√§hlen machten sich Hacker virtuelle W√§hrungen auch f√ľr andere Cyberverbrechen zunutze: Sie wurden beispielsweise bei Ransomware-Attacken und Betrugsmaschen als L√∂segeld verlangt. Damit wurde Bitcoin zu einem der wichtigsten Instrumente f√ľr Verbrechen im Internet, so die europ√§ische Polizeibeh√∂rde Europol in ihrem Bericht Internet Organised Crime Threat Assessment (IOCTA) von 2017.

Staaten reagieren mit Regulierungen und eigener Kryptowährung

Diese Betrugsmaschen sowie mangelnde Regulierungen haben staatliche Institutionen in verschiedenen L√§ndern zum Handeln bewogen. Zu den L√§ndern, die Kryptow√§hrungen beobachten m√∂chten oder das bereits tun, z√§hlen schon heute Japan, China, USA, S√ľdkorea, Australien und Russland. Auch die EU hat im Dezember einen ersten Schritt zur Regulierung von Kryptow√§hrungen getan, der Geldw√§sche und Terrorismusfinanzierung bek√§mpfen soll. Gleichzeitig planen weitere Staaten in die noch unbekannten Gew√§sser der staatlich gest√ľtzten Kryptow√§hrungen einzutauchen.

Achtsamkeit ist geboten

"Kryptow√§hrungen haben 2017 einiges abbekommen. Das l√§sst erst einmal nichts Gutes f√ľr das neue Jahr erhoffen", erkl√§rt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. "Doch die zahlreichen Vorf√§lle bedeuten auch, dass der Cybersicherheit von virtuellen W√§hrungen nun - zu Recht - mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf unsere echte Brieftasche passen wir schlie√ülich auch gut auf - genauso sollten Nutzer ihre Crypto-Wallets mit starken Passw√∂rtern, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Ablage in verschl√ľsselten Systemen sch√ľtzen."

Das Angebot an Kryptow√§hrungen kann besonders f√ľr Einsteiger un√ľbersichtlich wirken. Nutzer sollten deshalb immer genau hinschauen: Betr√ľger schlagen nicht nur per Hacking und Malware zu, sondern auch durch Phishing-Mails oder gef√§lschte Apps, die immer wieder im Google Play Store zu finden sind. Wie bei anderer Software auch sollten Nutzer Apps daher vom offiziellen Anbieter herunterladen oder den Link des Anbieters von seiner Webseite in den jeweiligen App-Store benutzen.

Die spektakulärsten Diebstähle 2017

ESET hat eine √úbersicht der aufsehenerregendsten Vorf√§lle im Jahr 2017 zusammengestellt. Weitere Informationen stehen au√üerdem im Blog WeLiveSecurity zur Verf√ľgung: https://www.welivesecurity.com/deutsch/2018/01/16/kryptowaehrung-bestandsaufnahme-zukunft

* Im Februar 2017 gelang es Cyberkriminellen, den Heim-PC eines Angestellten der s√ľdkoreanischen Handelsb√∂rse Bithumb, einer der gesch√§ftigsten Handelsplattformen f√ľr Bitcoin und Ether, zu kapern. So erlangten sie Zugang zu den Daten von 30.000 Bithumb-Kunden. Diese nutzten sie f√ľr Betrugsmaschen, mit denen sie Bitcoins im Wert von einer Million US-Dollar erbeuteten.

* Im Juli ergaunerten Hacker Ether im Wert von etwa 7,4 Millionen US-Dollar. Der Cyberdiebstahl wurde w√§hrend eines ICOs (Initial Coin Offering, eine nicht regulierte Methode des Crowdfundings) des israelischen Kryptow√§hrung-Trading-Startups CoinDash durchgef√ľhrt. Es gelang, Investoren zu t√§uschen, sodass diese ihr Geld in Ether an eine betr√ľgerische Ethereum-Depotadresse sendeten.

* Nur wenige Tage später wurden Ether im Wert von 8,4 Millionen US-Dollar inmitten eines anderen ICOs gestohlen. Diesmal war die Ethereum-Plattform Veritaseum beteiligt. Die Hacker stahlen zunächst Plattform-Token (Veri), welche dann in Ether umgewandelt werden sollten. Noch während der ICO im Gange war, profitierten die Cyber-Diebe schon von ihrem Hack.

* Im selben Monat machte ein Code-Fehler in Parity, einer bekannten Ethereum Wallet, den Diebstahl von rund 150.000 Ethereum-Kryptowährungstoken möglich. Zu diesem Zeitpunkt entsprach das einem Wert von etwa 30 Millionen US-Dollar.

* Ein offensichtlicher Code-Fehler f√ľhrte bei Parity au√üerdem dazu, dass Ether im Wert von 280 Millionen US-Dollar eingefroren wurden. Ein Bug, ausgel√∂st durch das versehentliche L√∂schen der Code Library, verhinderte den Zugang zu den digitalen Wallets. Das Pikante daran: Ein normaler User ohne besondere Zugriffsrechte l√∂ste die Panne aus.

* Im August wurden potenzielle Enigma-Investoren durch eine hinterh√§ltige Betrugsmasche um ihr Geld gebracht. Enigma ist eine weitere Ethereum-Plattform. W√§hrend die Plattform f√ľr einen ICO vorbereitet wurde, gelang es Betr√ľgern nichtsahnende Trader zu t√§uschen, indem ihnen ein Pre-Sale von Ethereum-Token versprochen wurde. Die Opfer √ľberwiesen insgesamt etwa 500.000 US-Dollar in Form von Kryptow√§hrung.

* Im November gab der in Hong Kong ansässige Tether-Operator bekannt, dass aus seinen Kassen Token im Wert von rund 31 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.

* Im Dezember pl√ľnderten Hacker das Zahlungssystem des in Slowenien ans√§ssigen, Kryptow√§hrung sch√ľrfenden Marktplatzes NiceHash. Sie stahlen etwa 4.700 Bitcoin im Wert von etwa 64 Millionen US-Dollar. Der Cyberangriff wurde mit ausgekl√ľgelten Social Engineering Methoden durchgef√ľhrt. Die Angreifer schafften es, mit Hilfe der Login-Daten eines Technikers des Unternehmens ins System zu gelangen.

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