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110 Mrd. Euro Subventionen f√ľr EU Kohle- & Gaskraftwerke 3x h√∂her wie alle Erneuerbaren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 21. Mai 2018 um 16:57 Uhr



110 Milliarden Euro Subventionen f√ľr Kohle- & Gaskraftwerke in der EU

Energieatlas mit aktuellen Daten und Fakten zum europäischen Energiesystem

St. P√∂lten (pts/13.05.2018/09:00) Nach wie vor bekommen die fossilen Energien mit 110 Milliarden Euro beinahe dreimal so viele Subventionen in Europa wie alle Erneuerbaren zusammen. Demgegen√ľber sparen die europ√§ischen Erneuerbaren bereits bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr durch den Ersatz von fossiler Energie ein. "Damit die F√ľhrungsposition Europas bei den Erneuerbaren nicht verloren geht, muss sich √Ėsterreich auf europ√§ischer Ebene f√ľr ein Erneuerbaren-Ziel 2030 von mindestens 35 Prozent einsetzen", fordert Stefan Moidl, Gesch√§ftsf√ľhrer der IG Windkraft.

Im erst k√ľrzlich ver√∂ffentlichten Energieatlas der Heinrich-B√∂ll-Stiftung ist zu lesen, dass europ√§ische Staaten 110 Milliarden Euro an Subventionen und kostenlosen CO2-Zertifikaten an die Erzeuger von Energie aus fossilen Brennstoffen verteilen. Kohle- und Gaskraftwerke erhalten demnach sogar dreimal so viel Subventionen wie alle erneuerbaren Energien zusammen, die zur selben Zeit 40 Milliarden Euro zugesprochen bekommen haben. Dar√ľber hinaus sparen die erneuerbaren Energien bereits j√§hrlich 15 bis 20 Milliarden Euro an importierter fossiler Energie ein. "Zentralisiert und importabh√§ngig, kohlelastig und emissionsintensiv, umweltsch√§dlich und teuer - so pr√§sentiert sich Europas Energieversorgung auch noch gut zwei Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen. Deshalb geh√∂ren zum Umstieg auch ein Ende der kostenlosen Emissionszertifikate und Subventionen f√ľr Erzeuger von Energie aus fossilen Brennstoffen", so Ellen Uebersch√§r, Vorstand der Heinrich-B√∂ll-Stiftung.

EU ist größter Energieimporteur

Im Energieatlas ist weiter zu lesen, dass die EU der gr√∂√üte Energieimporteur der Welt ist. Im Jahresdurchschnitt gab sie daf√ľr zwischen 2007 und 2016 netto 316 Milliarden Euro aus. Dieses Geld unterst√ľtzt undemokratische Regime, der Abbau der Rohstoffe zerst√∂rt ganze Landschaften, und beim Transport von √Ėl passieren immer wieder Unf√§lle.

Andererseits ist der Verbrauch fossiler Energie in der EU seit 2005 um elf Prozent zur√ľck gegangen, da erneuerbare Energien haupts√§chlich als Ersatz f√ľr Kohle und Erdgas eingesetzt wurden. 2015 stammten 17 Prozent des Endenergieverbrauchs der EU bereits aus erneuerbaren Energien.

Mit mehr als einer Million Arbeitspl√§tze sind die erneuerbaren Energien bereits ein gro√üer Arbeitgeber in der EU. Bei den Arbeitspl√§tzen pro Kopf war die Branche in Europa 2014 noch die Nummer zwei der Welt. Heute ist Europa an den f√ľnften Platz zur√ľckgefallen, hinter China, den USA, Japan und Brasilien. Laut Energieatlas ist es "durchaus m√∂glich, dass Europa noch weiter zur√ľckf√§llt".

Klares Bekenntnis zu erneuerbaren Energien nötig

Der europ√§ische Energieatlas erscheint zu einem Zeitpunkt, da die EU-Mitgliedsstaaten √ľber eine Energie- und Klimastrategie f√ľr 2030 (das Clean Energy Package) verhandeln. Die Gesetze und Verordnungen werden das n√§chste Jahrzehnt der europ√§ischen Energie- und Klimapolitik bestimmen. Das Paket setzt zwar wichtige Signale f√ľr die Weiterentwicklung der europ√§ischen Energiewende, wird jedoch dem Potenzial von Energieeffizienz und Erneuerbaren nicht gerecht. Aus diesem Grund fordert Moidl einmal mehr: "√Ėsterreich muss sich bei den Verhandlungen zum Clean Energy Package auf europ√§ischer Ebene vehement f√ľr ein 35-Prozent-Ziel bei erneuerbaren Energien bis 2030 einsetzen und den Vorrang f√ľr erneuerbare Energien verteidigen, damit die Energiewende gelingen kann und die Verwendung von Kohle, √Ėl und Gas so rasch als m√∂glich beendet wird."

Quelle: https://www.boell.de/de/2018/03/20/energieatlas-2018-daten-und-fakten-ueber-die-erneuerbaren-europa

(Ende)
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Mai 2018 um 14:23 Uhr
 
Klimabotschafter fordert Aufbruch ins Solarzeitalter da nur noch 20 Jahre, um Energiewende zu schaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 21. Mai 2018 um 16:45 Uhr


Klimabotschafter fordert Aufbruch ins Solarzeitalter

Franz Alt: Fossile Brennstoffe keine Lösung auf drängende Energiefrage

Nicht nur durch Krieg, sondern insbesondere durch das Festhalten an fossilen Brennstoffen und den dadurch bedingten Klimawandel, bedroht der Mensch die Erde. "Wir verw√ľsten wortw√∂rtlich unseren Planeten", warnt der √Ėkologie- und Klimabotschafter Franz Alt im Rahmen der Europ√§ischen Toleranzgespr√§che in Fresach. Klimaforschern zufolge blieben noch 20 Jahre, um eine nachhaltige Energiewende zu schaffen. Dabei k√∂nnte gerade die Sonne nicht nur √∂kologisch, sondern auch sozial Positives bewirken.

Journalist und Klimabotschafter Franz Alt

[ Foto ]

Fresach (pte/18.05.2018/12:30) Nicht nur durch Krieg, sondern insbesondere durch das Festhalten an fossilen Brennstoffen und den dadurch bedingten Klimawandel, bedroht der Mensch die Erde. "Wir verw√ľsten wortw√∂rtlich unseren Planeten", warnt der Journalist, Bibel-, √Ėkologie- und Klimabotschafter Franz Alt im Rahmen der vierten Europ√§ischen Toleranzgespr√§che im K√§rntner Bergdorf Fresach http://fresach.org . Klimaforschern zufolge blieben nur noch 20 Jahre, um eine nachhaltige Energiewende zu schaffen. Dabei k√∂nnte gerade die Sonne nicht nur √∂kologisch, sondern auch sozial Positives bewirken.

Schleichender Untergang

Ein Atomkrieg w√§re das Ende: Das leuchtet mittlerweile so ziemlich jedem ein. F√ľr die Welt bedrohlicher k√∂nnte also der schleichende Untergang in Form des Klimawandels sein, den manche bis heute leugnen. Gesch√§tzte zw√∂lf Mio. Quadratkilometer Land pro Jahr werden zu W√ľsten. Ein weiteres Festhalten an fossilen Brennstoffen w√ľrde also gegen das √úberlebensprinzip ebenso versto√üen wie gegen die Idee des nachhaltigen Wirtschaftens. "Das ist nicht Homo Sapiens, das ist Homo Dummkopf", meint Alt. Es sei h√∂chste Zeit gegenzusteuern - denn daf√ľr blieben nach Experteneinsch√§tzungen nur noch 20 Jahre.

"Den Klimawandel kann man nicht mehr aufhalten, nur das Schlimmste verhindern", betonte der Journalist. Die Hauptverantwortung sieht er bei den Industriestaaten, die damit auch Sekund√§reffekte in den Griff bekommen k√∂nnten. "Wer Zehn-Liter-Autos f√§hrt, bekommt Klimafl√ľchtlinge", erkl√§rt Alt. Dabei seien die Str√∂me der vergangenen Jahre nichts gegen√ľber dem, was in Zukunft droht. Denn auch immer schneller steigende Meeresspiegel bedrohen Lebensr√§ume. Der Klimabotschafter verweist auf Bangladesch, dass gro√üteils weniger als drei Meter √ľber dem Meeresspiegel liegt. "Ein Land wie Bangladesch ist in ein paar Jahrzehnten zu zwei Dritteln weg", konstatiert Alt.

Eine himmlische Lösung

Dabei w√§re die globale Energieversorgung leicht zu sichern. "Die L√∂sung steht am Himmel", sagt Alt. Denn die Sonne liefert jede Sekunde 15.000 Mal mehr Energie als die gesamte Menschheit verbraucht. Wie diese nutzbar zu machen w√§re, wissen wir eigentlich seit rund einem Jahrhundert - Albert Einstein bekam 1922 den Nobelpreis f√ľr die Erkl√§rung des photoelektrischen Effekts. (Seine theoretischen Arbeiten spielten ‚Äď im Gegensatz zur verbreiteten Meinung ‚Äď beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle. - Anm. Weblexikon der Redaktion - Auszug aus Wikipedia)  Dennoch haben sich fossile Brennstoffe und Atomenergie lange durchgesetzt. "Die Lobbyisten waren st√§rker", bedauert der √Ėkologiebotschafter. Diesen haben sich teils auch auf Fehleinsch√§tzungen von Fachleuten berufen. In den 1980er-Jahren hie√ü es, Deutschland k√∂nne bis Ende des 21. Jahrhunderts h√∂chstens vier Prozent √Ėkostrom haben. Real sind es heute schon knapp √ľber 40 Prozent.

Auch das Argument der hohen Kosten von √Ėkoenergie will Alt nicht gelten lassen. Er verweist darauf, dass ausgerechnet das Erd√∂lland Saudi-Arabien voll auf Solarenergie setzen will und mit Kosten von einem Cent pro Kilowattstunde rechnet - einen Bruchteil jener rund 28 Cnet pro kWh, die Deutsche f√ľr ihren Mix mit viel Kohle- und Atomkraft zahlen. Das Gebot der Stunde sei der Aufbruch ins Solarzeitalter. "Solarzeitalter bedeutet, alle Menschen haben Energie und das g√ľnstig", erkl√§rt Alt. Da Energie auch Bildung bedeutet - und sei es allein dank Licht f√ľr abendliches Lernen - w√ľrde das Armen und unterpriviligierten Regionen besonders helfen.

Fotos zu den Europ√§ischen Toleranzgespr√§chen 2018 in Villach und Fresach stehen unter folgenden Links als kostenlose Downloads zur Verf√ľgung:

Love-Tour '18 zu Europäischen Toleranzgesprächen Villach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3674

Tourismusforum zu den Grenzen des Wachstums
http://fotodienst.pressetext.com/album/3673

Europäische Toleranzgespräche 2018: Empfang in Villach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3672

Verleihung des Europäischen Toleranzpreises in Fresach
http://fotodienst.pressetext.com/album/3671

100 Jahre Republik: Festival der Toleranz
https://fotodienst.pressetext.com/album/3670

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Mai 2018 um 16:57 Uhr
 
Gefahr von Tornados wird oft unterschätzt auch in Deutschland lebensgefährlich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 17. Mai 2018 um 06:02 Uhr

Gefahr von Tornados wird oft unterschätzt

Tornados sind auch in Deutschland lebensgefährlich

Wiesbaden (pts/17.05.2018/00:00) Am Mittwochabend entwickelte sich nahe Boisheim im Landkreis Viersen (NRW) aus einer schweren Gewitterzelle heraus ein starker Tornado. Frank B√∂ttcher, wetter.net: "Nach Sichtung des ersten Bildmaterials k√∂nnte es sich um einen Tornado der St√§rke F2 mit Windgeschwindigkeiten von etwa 200 Kilometern pro Stunde gehandelt haben. Bei diesen St√ľrmen besteht in der N√§he des Wirbelwindes akute Lebensgefahr. Mitgerissene Tr√ľmmerteile k√∂nnen bei diesen St√ľrmen zu t√∂dlichen Geschossen werden. Dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=YBXWykS-Vdc l√§sst mich ratlos zur√ľck. Tornado dieser Gr√∂√üe k√∂nnen auch mit Personen besetzte Fahrzeuge umwerfen. Wer einen solchen Sturm auf sich zukommen sieht, sollte auf keinen Fall weitere Aufnahmen machen, sondern sich unverz√ľglich in Sicherheit bringen. Der Platz im vertrauten Auto gaukelt tr√ľgerische Sicherheit vor. √Ąste und Steine k√∂nnen leicht Fensterscheiben zerschlagen und zu schweren Verletzungen f√ľhren. Ein solcher Sturm kann m√ľhelos in der Lage sein, das gesamte Fahrzeug anheben und es im schlimmsten Fall zerst√∂ren. Tornados sind bei gleicher St√§rke in Deutschland genauso gef√§hrlich, wie in den USA. Da diese Ereignisse bei uns seltener sind und die Erfahrung im Umgang mit Tornados fehlt, wird die Gefahr auch in unmittelbarer N√§he oft noch stark untersch√§tzt. Wer einen Tornado sieht, sollte ihm unbedingt weitr√§umig aus dem Weg gehen. Wer im Auto sitzt, sollte keinesfalls in einen solchen Sturm hinein fahren und stattdessen wenden, um Abstand zu gewinnen."
Die Zahl der beobachteten Tornados ist in Deutschland zwischen 2002 und 2005 von rund 40 F√§llen im Jahr auf rund 240 Beobachtungen im Jahr gestiegen. Diese rasante Entwicklung ist allerdings die Folge der in dieser Zeit rasant angestiegenen Verbreitung von Mobiltelefonen mit Fotofunktion. Auf diese Weise werden zwar mehr - und vor allem mehr kleine - Ereignisse dokumentiert, was aber nicht den Schluss erlaubt, dass die Zahl der Tornados angestiegen ist. B√∂ttcher: "Dieser Umstand macht es uns sehr schwer, den f√ľr die Zukunft interessanten Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Fallzahl von Tornados zu ermitteln. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Jahr 2016, in dem die Zahl der beobachteten Tornados weit √ľber 440 lag. Es ist das erste Jahr in den Daten, welches einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Tornadoentwicklung in Deutschland erahnen l√§sst. Wir haben einen Verdachtsfall, aber noch lange keinen Beweis. Sofern wir keine extrem hochaufgel√∂sten Klimamodelle bekommen, die auch Tornados simulieren, m√ľssen wir uns vern√ľnftiger Weise noch mindestens 10 bis 20 Jahre gedulden, um einigerma√üen gesicherte Aussagen √ľber diesen Zusammenhang zu bekommen."

Video: https://www.youtube.com/watch?v=YBXWykS-Vdc

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Steigende Temperaturen bedrohen Tropenvögel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 17. Mai 2018 um 05:54 Uhr

Steigende Temperaturen bedrohen Tropenvögel

15-jährige Studie zeigt Einfluss von Erderwärmung auf Populationen

Zaunfink: Überleben von Temperatur abhängig (Foto: uwindsor.ca, Dale Morris)

Zaunfink: Überleben von Temperatur abhängig (Foto: uwindsor.ca, Dale Morris)

Guelph/Windsor (pte/15.05.2018/06:05) Die globale Erderw√§rmung stellt eine Gefahr f√ľr nicht wandernde Singv√∂gel, sogenannte Standv√∂gel, dar. Zu dieser Erkenntnis kommen Forscher der kanadischen University of Guelph http://uoguelph.ca in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Windsor http://uwindsor.ca . Vor allem Tiere in tropischen Umgebungen sind bei weiter ansteigenden Temperaturen gef√§hrdet. Der Grund liegt auf der Hand: Es wird ihnen einfach zu warm.

"Jede Vogelart kann betroffen sein"

"Prinzipiell kann jede Vogelart von klimatischen Ver√§nderungen positiv oder negativ betroffen sein", wie Vogelforscher Ommo H√ľppop vom Institut f√ľr Vogelforschung "Vogelwarte Helgoland" http://ifv-vogelwarte.de gegen√ľber pressetext mitteilt. Hierbei spielen laut des Experten nicht nur die Temperatur, sondern beispielsweise auch Niederschlag eine Rolle.

F√ľr ihre Forschungen haben die Wissenschaftler 15 Jahre lang eine Population von Zaunk√∂nigen in Costa Rica beobachtet. Einmal j√§hrlich markierten sie die V√∂gel und √ľberpr√ľften so ihren Fortbestand. "Unsere Forschungen ergeben, dass Temperaturanstiege die √úberlebenschancen von Tropenv√∂geln verringern", sagt Forschungsleiter Brad Woodworth. "Das Problem ist, dass sie nicht einfach auf k√§ltere Regionen ausweichen k√∂nnen."

Tats√§chlich zeigten die Ergebnisse √ľber die Jahre hinweg, dass hohe Temperaturen den V√∂geln mehr zusetzten und die Mortalit√§tsrate mit steigenden Temperaturen im Beobachtungszeitraum anstieg. "Die Werte waren stark abh√§ngig von den klimatischen Bedingungen w√§hrend der Trockenzeit und beeinflussten allem voran die m√§nnlichen V√∂gel", wie Woodworth erkl√§rt. Weniger Einfluss nahmen die Temperaturen auf die √úberlebenschancen von Weibchen.

Tropische Standvögel wenig erforscht

"Die meisten Forschungen konzentrierten sich bisher auf die Populationen von Wandervögeln oder Vögeln, die in klimatisch gemäßigten Regionen beheimatet sind", wie Forscher Dan Mennill feststellt. Die meisten Arten und vielfältigsten Vorkommen gäbe es jedoch in den Tropen. Diese seien von der globalen Erderwärmung am meisten betroffen, so der Wissenschaftler abschließend.

(Ende)
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Vitamin D kann gegen Diabetes helfen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 14. Mai 2018 um 14:22 Uhr


Vitamin D kann gegen Diabetes helfen

Kombination mit neu entdecktem Pr√§parat sch√ľtzt wichtige Zellen

Zell-Schutz: Ansatz wirkt bei M√§use-Bauchspeicheldr√ľse (Foto: Salk Institute)

Zell-Schutz: Ansatz wirkt bei M√§use-Bauchspeicheldr√ľse (Foto: Salk Institute)

La Jolla (pte/14.05.2018/06:10) Neue Hoffnung f√ľr Menschen mit Diabetes 2: Forscher am kalifornischen Salk Institute for Biological Studies http://www.salk.edu haben eine neue Behandlungsmethode gefunden, die auch das Team um Ronald Evans selbst √ľberrascht. Normales Vitamin D, wie es der K√∂rper bildet, wenn er der Sonne ausgesetzt ist, sorgt daf√ľr, dass Betazellen erhalten bleiben oder sogar repariert werden. Diese Zellen in der Bauchspeicheldr√ľse produzieren jenes Insulin, das Diabetikern fehlt. In Versuchsm√§usen hat die Vitamin-D-Kur bereits angeschlagen.

Blutzucker-Normalisierung

"Wir wissen, dass Diabetes durch eine Entz√ľndung ausgel√∂st wird", so Evans. "In unserer Studie identifizierten wir Vitamin D als wichtigen Regulator sowohl f√ľr Entz√ľndungen als auch f√ľr das √úberleben der Betazellen." Die Forscher arbeiteten dazu mit embryonalen Stammzellen. Es gelang ihnen, ein Pr√§parat namens iBRD9 zu identifizieren, das den Vitamin-D-Rezeptor im K√∂rper aktiviert, wenn es mit Vitamin D kombiniert wird. Bei M√§usen konnten sie nachweisen, dass sich dadurch nach einer gewissen Zeit der Blutzuckerspiegel auf einem normalen Niveau einpendelte.

"Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass Menschen, die eine hohe Konzentration von Vitamin D im Blut haben, ein geringeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken", sagt Zong Wie, der zum Forscherteam geh√∂rt. "Der Grund daf√ľr war allerdings unbekannt." Nun ist klar, dass das damit zusammenh√§ngt, auf welchem Weg Gene in Proteine umgewandelt werden. Wenn iBRD9 mit dem Vitamin kombiniert wird, werden bestimmte Gene, die die Betazellen sch√ľtzen, verst√§rkt gebildet. "Wir haben ein gro√ües Teilchen des Puzzles gefunden, das zu einer neuen Diabetes-Behandlung f√ľhren kann", sagt Michael Downes, einer der Autoren der Studie.

Mögliche Waffe gegen Krebs

Bei M√§usen konnten die Forscher keine Nebenwirkungen beim Einsatz der Kombination iBRD9-Vitamin D feststellen. Vor Beginn der klinischen Studien sei allerdings noch weitere Forschung n√∂tig. Die Entdeckung k√∂nne aber noch viel weitreichender Folgen haben, glauben die Forscher. Denn der gleiche Mechanismus k√∂nnte bei der Behandlung anderer Krankheiten helfen. Sie hoffen, dass er auch bei einer der gef√§hrlichsten Erkrankungen hilft, beim Bauchspeicheldr√ľsenkrebs.

(Ende)
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Bilderbuch erklärt kleinen Kindern Kryptowährung (mehr oder weniger) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 11. Mai 2018 um 09:23 Uhr

Bilderbuch erklärt kleinen Kindern Kryptowährung (mehr oder weniger)

"A Place in the Blockchain" vermittelt Heranwachsenen Bitcoin-Basics

Kindergeschichte: "Blocky" erkundet Blockchain (Foto: Brett Biery, amazon.com)

Kindergeschichte: "Blocky" erkundet Blockchain (Foto: Brett Biery, Amazon.com)

Markham (pte/02.05.2018/06:00) Das Buch "A Place in the Blockchain" ("Ein Ort in der Blockchain") http://amzn.to/2FsvMyg bringt Kindern auf spielerische Art Blockchain-Konzepte und die Bitcoin-Technologie näher. Im Stil eines Bilderbuches sollen selbst die Kleinsten verstehen, was es mit Kryptowährungen auf sich hat. User kritisieren das Buch jedoch scharf, da selbst Erwachsene kaum etwas verstehen, was man ihnen beizubringen versucht.

Das Buch, das √ľber Amazon in englischer Sprache erh√§ltlich ist, soll die Blockchain-Technologie mit einfachen Worten und auf lustige Weise erkl√§ren, so dass auch Kinder die Basics verstehen. In der Geschichte geht es um die Hauptfigur "Blocky". Er k√§mpft darum, seinen Platz in der Blockchain zu finden. Blockys Abenteuer deckt laut Buchbeschreibung viele der Emotionen ab, die Kinder erleben, wenn sie mit ihren eigenen Abenteuern in der Schule und mit Freunden fertig werden m√ľssen. Der Klappentext verr√§t bereits, dass Blocky es am Ende schaffen wird, seinen Platz in der Blockchain zu finden.

Erwachsene zeigen sich verwirrt

Leser kritisieren das Buch jedoch scharf, denn auch einige Erwachsene haben es sich bestellt, in der Hoffnung, auf simple Art grundlegende Kenntnisse zu erwerben. "Wenn Sie vorher noch nichts √ľber Blockchain wussten, werden Sie auch nach dem Lesen dieses Buches nichts wissen. Wenn Sie wenigstens ein bisschen vorher gewusst haben, werden Sie sp√§ter nur verwirrt sein. Dieses Buch versucht, eine einfache Erkl√§rung von f√ľnf Prozent der Blockchain-Technologie zu geben, w√§hrend 95 Prozent ignoriert werden (einschlie√ülich dessen, was eine Blockchain tats√§chlich ist)", schreibt ein Nutzer in seiner Bewertung auf Amazon.

"Ich verstehe es nicht. Ich verstehe weder Blockchain noch Kryptow√§hrung. Man kann dar√ľber lachen, aber ich hatte gehofft, eine einfache Erkl√§rung aus einer Kindergeschichte mitnzunehmen - nun verstehe ich immer noch nichts. Es ist jedoch eine s√ľ√üe Geschichte und sch√∂n illustriert. Hoffentlich fragen mich meine Enkelkinder nicht, was eine Blockchain ist", schreibt ein anderer Nutzer. Das Buch steht als Kindle-Edition zum kostenlosen Download bereit. Gedruckt ist es als Taschenbuch f√ľr knapp neun Dollar erh√§ltlich.

(Ende)

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Wir helfen weiter.

Im Grunde ist die Blockchain nichts anderes als eine Form der Kryptografie (also Verschl√ľsselung) wo √ľber ein dezentrales Verwaltungssystem der Code f√ľr verschiedenste Inhalte mit Eigentumsrechten entschl√ľsselt wird und die Daten und Codes dabei eben halt dezentral (also nicht an einem Ort bestimmten) gesichert sind, sondern gesplittet auf viele Servern weltweit verteilt wird

und damit nur mit einem bestimmten Schl√ľssel des Inhabers auslesbar ist.

Sicher ist das noch nicht alles wo f√ľr es in Zukunft genutzt wird, aber der grundlegende Gedanke dahinter.



detaillierte Infos gibts wie √ľblich bei https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain



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