-->
 
 
Start NEWS √úbersicht Finanz & Versicherungs NEWS Neues Fachbuch zu Kapitalanlagen

Newsletter

mit den besten Infos

Name:

eMail:

Bookmarks

Afrika Tours individuell 
Axandra ++Top Promotion Tools++ 
Geb√§udereinigung Stuttgart- Heilbronn -Neckarsulm 
Kr√§uterhaus Sanct Bernhard - Gesundheitsprodukte und K√∂rperpflege 
Pyroweb - Feuerwerk 

free counters
 
ÔĽŅ
Neues Fachbuch zu Kapitalanlagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Holger Schefold   
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 09:30 Uhr

Abstimmung 0.0/5 (0 Sterne)

Fachbuch "Ruiniert statt reich? Kapitalanlagen"Karlsruhe (pts007/18.01.2012/09:30) - In Meldungen zur Commerzbank-Aktie wird derzeit berichtet, dass nicht mehr viel fehle, bis die Aktie zum Penny-Stock wird. Doch wissen Sie, dass es sich bei Penny-Stocks eigentlich um Finanzvehikel des grauen Kapitalmarktes handelt, die jeder kennen sollte? Lesen Sie im neuen Fachbuch "Ruiniert statt reich? Kapitaleinlagen" (http://www.reich-statt-ruiniert.de , Walhalla Verlag) von Dieter Fischer und Holger Scheffold, wie Kapitalanlagen wirklich funktionieren, wo die Fallen lauern und was man tun kann, wenn man am Kapitalmarkt Geld wegen Falschberatung oder Kapitalanlagebetrug verloren hat.

Bei Penny-Stocks handelt es sich um Aktien, die unter einer Einheit in lokaler W√§hrung liegen. In Euro also Aktien, die einen Wert von weniger als einem Euro besitzen. In den Vereinigten Staaten geht man noch etwas weiter und z√§hlt alle Aktien dazu, die unter einem Wert von f√ľnf Dollar notieren.

In der Praxis hat sich der Begriff "Penny-Stock" jedoch f√ľr Anlagevehikel des so genannten "grauen Kapitalmarktes" etabliert: Aktien (mit einem Wert von unter einer Einheit in lokaler W√§hrung), die ein oftmals sehr geringes Handelsvolumen und eine hohe Wertschwankungsbreite (Volatilit√§t) aufweisen. Diese Art der Penny-Stocks wird in der Regel im ungeregelten Freiverkehr (grauer Kapitalmarkt) gehandelt und ist das Objekt von Spekulanten.

Wer Geld anlegt, muss √ľber Vehikel des grauen Kapitalmarktes Bescheid wissen - werden sie nicht selten als "hei√üer Tipp" gehandelt und kommen als Schn√§ppchen √ľbers Fax oder per E-Mail ins Haus.

Besonders gut "funktioniert" der graue Kapitalmarkt bei steuerm√ľden Besserverdienern, Gewinns√ľchtigen, Schn√§ppchenj√§gern, Leichtsinnigen und Leichtgl√§ubigen. Eine Studie der Kriminalpolizei hat gezeigt, dass "verheiratete M√§nner mittleren Alters in selbst√§ndigen Berufen" besonders anf√§llig daf√ľr sind, auf Angebote des grauen Kapitalmarktes herein zu fallen.

Kapitalanlagen des grauen Kapitalmarkts zeichnen sich dadurch aus, dass sie staatlich nicht geregelt sind oder dass geregelte Produkte betr√ľgerisch genutzt werden. Im Kern bietet irgendein Verk√§ufer irgendein Produkt an, indem er ein ordentliches Produkt betr√ľgerisch benutzt. Oder die Anlage an sich ist betr√ľgerisch konstruiert. Der Anbieter legt die Konditionen selbst fest, wirbt damit vorzugsweise mit dem Schn√§ppchen-Charakter des Produktes (Limitierung & hohen Renditen) und begeht dabei oftmals einen handfesten Anlagebetrug.

Am grauen Kapitalmarktes werden oft √ľberteuerte, nicht werthaltige, fragw√ľrdige Anlageempfehlungen gehandelt, die oft im Zusammenhang stehen mit:

- Front- oder Parallel Running (der Anbieter setzt sich mit eignen Orders vor den Kunden oder läuft wenigstens mit)
- Scalping (der Anbieter erzeugt Kurssteigerungen durch gezielte Tipps/Nachfragesteigerung und verkauft dann die eigenen Papiere. Es handelt sich um eine verbotene Kursmanipulation.)
- Churning bei Betreuung/Verwaltung (Spesenschinderei durch sinnentleertes Umschichten eines Depots)
- √ľberteuerte Penny-Stocks (hochriskante Aktien im ungeregelten Freiverkehr)

Weitere typische Produkte des grauen Kapitalmarkts sind:

- Diamanten (mit wertlosen Zertifikaten/R√ľckkaufgarantien)
- P-Bonds (unverzinsliche UK-Staatsanleihen, verkauft als fest- oder hochverzinslich)
- Time-Sharing-Modelle bei Ferienunterk√ľnften (oftmals gar nicht existent)
- Bankgarantiegeschäfte (per se nicht handelbar)

Gehandelt werden oft auch Schuldverschreibungen im Sinne hochriskanter Privatplatzierungen von mehr oder weniger seri√∂sen Herausgebern (Emittenten), die als gesicherte Anlagen angeboten werden. Stiftung Finanztest kommt bei diesen Direktanleihen zum Urteil "mit Sicherheit riskant". Bei Waren-/Finanz-Termingesch√§ften kommt es am grauen Kapitalmarkt regelm√§√üig zu Provisions- und Kostenschinderei. Dies trifft auch bei Wohnimmobilien und bei Unternehmensbeteiligungen zu, die au√üerdem oft √ľberteuert und nicht werthaltig sind aber als inflationsgesch√ľtzte Sachwertanlage zur Altersvorsorge vermarktet werden - zusammen mit riskanten Kreditmodellen.

Der graue Kapitalmarkt ist vor allem in der Bundesrepublik sehr aktiv. Der Pr√§sident des Deutschen Anlegerschutzbundes, Klaus Nieding, taxiert den Schaden auf 20-30 Mrd. Euro - Betrug, √ľberh√∂hte Provisionen, Misswirtschaft und andere Missbr√§uche. Es gibt zahlreiche Promi-F√§lle, wie den EuropeanKingsClub (Gelnhausen) - die Gr√ľnderin/Leiterin wurde 1997 f√ľr die Verursachung eines Schadens von etwa einer halben Milliarde Euro zu acht Jahren Gef√§ngnis verurteilt. Auch bekannt: Der D√ľsseldorfer "Finanzprofi" Frank Schaefer mit seinem Unternehmen "Caviar Creator", der Anlegern Phantasierenditen mit der Kaviarproduktion versprach, 47 Mio. Euro von 3.000 gutgl√§ubigen Anlegern einsammelte und jetzt wegen Anlagebetrugs in U-Haft sitzt. Weitere F√§lle sind im Rahmen der Kapitalmarktkrise ans Tageslicht gekommen, wie beispielsweise der Madoff-Fall in den USA (bekannter Schaden ca. 36 Mrd. US-Dollar) oder der Coup des deutschen "Mini-Madoff" Helmut Kiener mit dem "K1 Global Sub Trust"-Fonds und "K1 Invest" in der Karibik (bekannt ca. 525 Mio. Euro).

Der √úbergang zwischen grauem Kapitalmarkt und Anlagebetrug ist flie√üend. Viele Betrugssysteme brachen erst mit der Finanzkrise zusammen, da Anleger in schlechten Zeiten schneller an ihr eingesetztes Kapital heran wollen und neue Geldgeber schwerer zu finden sind - die Betr√ľger gelangen schlicht in Geldnot.

Sch√ľtzen Sie sich und ihr Geld jetzt und lesen Sie folgende Inhalte

- Gibt es eine regelrechte Schädigerindustrie?
- Worin bestehen die Interessenkonflikte zwischen Anleger und Anlageberater?
- Und wie profitiert der Anlageberater von seinem Wissensvorsprung?
- Was f√ľr Anlageprodukte gibt es?
- Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus?
- Und vor allem: Wie kann der betrogene Anleger sein Geld zur√ľckbekommen?

(Ende)

Aussender: Fischer Finanzpartner GmbH
Ansprechpartner: Holger Schefold
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: 0 74 03 / 91 40 520
Website: www.fischer-finanzpartner.de

[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120118007 ]
Fotohinweis: Fachbuch "Ruiniert statt reich? Kapitalanlagen"

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 09:30 Uhr
 
Bitte registieren Sie sich oder melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Copyright © 2014 Weblexikon.com. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
 
DER TAG IN 3 MINUTEN
  • SPIEGEL ONLINE