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gulli:News
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  • Julian Assange fürchtet geheimen Haftbefehl der USA
    WikiLeaks-Chef Julian Assange erklärte am gestrigen Dienstag, er werde die ecuadorianische Botschaft in London auch dann nicht verlassen, wenn Schweden die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen ihn aufhebe. Er befürchte, dass in den USA bereits eine Spionage-Anklage gegen ihn vorbereitet werde, so Assange, der sich seit nunmehr genau einem Jahr in der Botschaft aufhält, zur Begründung.

  • (Kurz notiert) NSA-Chef: Überwachung verhinderte über 50 Anschläge seit 2001
    General Keith Alexander, Chef der NSA, sagte am gestrigen Dienstag gegenüber dem zuständigen Parlaments-Ausschuss, die Überwachungsprogramme seiner Behörde hätten seit dem 11. September 2001 über 50 Terroranschläge verhindert. Die Beweise dafür will er den Parlamentariern morgen vorlegen - die Öffentlichkeit wird sie aber nicht zu Gesicht bekommen.

  • Edward Snowden: Informelle Asyl-Anfrage in Island
    Die Regierung Islands hat über einen Mittelsmann eine informelle Anfrage des NSA-Whistleblowers Edward Snowden erhalten. Dieser will in dem kleinen Inselstaat, der sich seit einigen Jahren um ein besonders modernes und freiheitliches Internet- und Presserecht bemüht, Asyl beantragen.

  • Internet-Überwachung: Auch Yahoo! nennt Zahlen
    Im Umfeld des NSA-Überwachungsskandals veröffentlichte am gestrigen Montag auch das Internet-Unternehmen Yahoo! Zahlen zu eingegangenen Regierungs-Anfragen nach Benutzerdaten. Demnach gingen bei Yahoo im letzten halben Jahr zwischen 12.000 und 13.000 derartiger Anfragen.

  • (Kurz notiert) Skype führt Video Messaging ein
    Am Montag hat Skype eine Video-Messaging-Funktion vorgestellt, mit der man Videos hinterlegen kann. Sie ist dafür konzipiert, seinen Kontakten Nachrichten per Kurzvideo zu übermitteln, auch wenn diese gerade nicht online sind. Volle Terminkalender, weite Entfernungen oder andere Umstände haben bisher immer wieder dazu geführt, dass Skype-Kontakte nicht erreichbar waren.

  • Games auf der E3 heuer weniger blutig
    Die Spiele auf der diesjährigen E3 erschienen nicht so gewaltdurchsetzt wie jene auf der Expo 2012. Was deutlich anders war als im Vorjahr, waren die Anteile von Blut und Gemetzel in den Spielen. Heuer gab es viel weniger blutige Szenen in den Trailern, zum Teil geht es in neuen Spielen sogar darum auszuweichen, statt Gewalt anzuwenden. Ganz ohne Gewalt lässt sich Macht offenbar nicht darstellen.

  • AMD FX 9590: Erste Mainboards bieten Beta-Support des 5-GHz-Prozessors
    AMDs High-End-Prozessoren mit 220 Watt TDP und bis zu 5 GHz Turbo-Modus sollen zwar nach aktuellem Stand nur an OEM-Partner verkauft werden. Die ersten Mainboard-Hersteller haben ihre High-End-Consumer-Mainboards allerdings trotzdem schon einmal für die handselektierten Werks-OC-Prozessoren vorbereitet und stellen passende Bios-Updates zur Verfügung.

  • Außenminister-Treffen bringt keine Fortschritte im Fall Assange
    Am gestrigen Montag verhandelten Großbritannien und Ecuador über das weitere Schicksal des WikiLeaks-Aktivisten Julian Assange. Dabei habe es jedoch keinen Durchbruch gegeben, teilte das britische Außenministerium unter William Hague im Anschluss an das Treffen mit. Ecuador zeigte sich über die mangelnden Fortschritte im Fall Assange verärgert.

  • Trojaner kommt als Inkasso-Schreiben
    Derzeit wird Schadsoftware über E-Mails verbreitet, die sich als Post vom Inkasso-Anwalt tarnen. Die Nachrichten sind in seriösem und amtlich wirkendem gutem Deutsch formuliert und verweisen auf den Anhang, in dem angeblich Kontodaten des Onlinehändlers sowie Lieferdaten vermerkt sind. Tatsächlich enthält der Dateianhang einen Trojaner. Von Virenscannern wird die Malware oft nicht gleich erkannt.

  • Barack Obama verteidigt NSA-Überwachung
    US-Präsident Barack Obama verteidigte in einem TV-Interview die derzeit kontrovers diskutierten NSA-Überwachungsprogramme als "Kompromiss für die Freiheit". Obama bemühte sich aber, sich kompromissbereit gegenüber den Gegnern der Programme zu zeigen. Er versprach mehr Transparenz sowie die Installation neuer Kontrollmechanismen.



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